Berlin zweiter Sieger bei bundesweitem eGovernment Wettbewerb

IKT-Staatssekretärin Sabine Smentek (2.v.l.), Prof. Albayrak der Leiter des DAI Labors (3.v.r.) und die Vorständin des ITDZ Berlin Ines Fiedler (1.v.r.) im Kreis des ITDZ/DAI Labor Chatbot-Teams. Foto: Konstantin Gastmann Berlin, 20.06.2017 – Beim 16. eGovernment Wettbewerb wurde der virtuelle Bürger-Service-Assistent aus Berlin mit dem zweiten Preis in der Kategorie „bestes Digitalisierungsprojekt“ ausgezeichnet. Der virtuelle Assistent ist ein internetbasiertes Dialogsystem, das Fragen zu Bürgerservices der Berliner Verwaltung in Form eines Chats beantwortet. Den „Behördenchat“ entwickelten das IT-Dienstleistungszentrum Berlin und das DAI-Labor der TU Berlin gemeinsam mit dem Land Berlin. Bereits im Juli soll er den Bürgerinnen und Bürgern Berlins als zusätzlicher Kommunikationskanal der Verwaltung zur Verfügung stehen. Der Preis des von BearingPoint und Cisco ausgerichteten Wettbewerbs wurde am 20. Juni im Rahmen des Zukunftskongresses Staat & Verwaltung verliehen. Bei Fragen zu Bürgerservices bietet das Land Berlin mit dem Berliner Service-Portal (service.berlin.de) und mit dem Bürgertelefon 115 bereits heute komfortable Lösungen. Den steigenden Bedarf verdeutlicht die wachsende Zahl an Anrufern bei der 115. Der virtuelle Bürger-Service-Assistent kann als ein zusätzlicher Kanal schnell, komfortabel und rund um die Uhr Fragen beantworten. Dabei vereint die neue Lösung die Vorzüge der etablierten Angebote. Sie greift auf die umfangreiche Wissensbasis des Service-Portals zurück und simuliert Dialoge mit einem Mitarbeiter des Bürgertelefons 115. Durch Nachfragen kann der virtuelle Bürger-Service-Assistent zudem gezielt auf das Anliegen des Nutzers eingehen. Informationen im Live-Chat Der Dialog mit dem virtuellen Assistenten läuft wie ein Live-Chat ab. Der Nutzer formuliert seine Frage, das System antwortet oder präzisiert gegebenenfalls das Anliegen durch Rückfragen oder Auswahlmöglichkeiten. Der Nutzer erhält Informationen zu Dienstleistungen, Standorten sowie Hinweise zu notwendigen Unterlagen und Voraussetzungen. Reicht die erste Antwort nicht aus, kann der Dialog fortgesetzt werden. Erste Testphasen unter Einbeziehung des telefonischen Service-Centers des ITDZ Berlin sind bereits abgeschlossen. Bereits im Juli soll der Chat mit der Verwaltung online gehen und das Angebot von service.berlin.de ergänzen. Sabine Smentek, Berliner Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik: „Die Auszeichnung beim eGovernment-Wettbewerb zeigt, dass Berlin mit seinen Ideen für die Ausweitung des Serviceangebots der Verwaltung bundesweit ganz weit vorne steht. Der Behördenchat ist ein weiteres Instrument für eine schnelle und flexible Kommunikation von Bürgerinnen und Bürgern mit der Verwaltung“ Ines Fiedler, Vorständin des IT-Dienstleistungszentrums Berlin (ITDZ Berlin): „Als Schnittstelle zwischen Technik und Verwaltung können wir mehr leisten, als eine solide technische Arbeitsgrundlage für die Behörden. Mit unseren Partnern aus der Forschung können wir neue technische Möglichkeiten in Verwaltungsservices übersetzen.“ Prof. Dr. Dr. hc […]

E-Government-Gesetz Berlin

Am 12.5.2016 hat das Berliner Abgeordnetenhaus den Gesetzentwurf verabschiedet. Die Bestimmungen treten dann am 10.6.2016 in Kraft, soweit nicht im Artikel 10 abweichende Inkrafttretens-Regelungen getroffen sind. PDF: EGovG_BE Quelle: http://gesetze.berlin.de/

InfoRadio: Bürokratie im Leistungstief?

Diskussionsrunde im InfoRadio mit dem Title Bürokratie im Leistungstief? zum Status quo der Verwaltung zwischen Andreas Statzkowski (Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, CDU), Melanie Bähr (Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Berlin), Prof. Dr. Gerhard Hammerschmid (Professor für Verwaltungsmanagement an der Hertie School of Governance), Lena-Sophie Müller (Geschäftsführerin Initiative D21). Stichpunkte aus der Diskussion: eGovernment Monitor: Bekanntheit e-Government Dienste und nicht vorhanden Medienbruchfreiheit sind große Probleme (Lena-Sophie Müller) 8. Mio Zugriffe pro Monat, d.h. 2,5 Mal pro Monat gehen Berliner Bürger auf die ServicePortal Seite – inkl. der Suche nach Terminen (Andreas Statzkowski) Verzicht auf Unterschriften auf Anträgen, weil in der Masse gar nicht benötigt bzw. diese gar nicht geprüft werden (Andreas Statzkowski) unterschiedliche IT-System die Probleme machen bei der Suche nach einheitlichen Lösung (Prof. Dr. Gerhard Hammerschmid) interne Abläufe in der Verwaltung müssen digitalisiert werden (Lena-Sophie Müller) Personalvorstand für die Berliner Verwaltung nötig, damit Vorschläge für die Verwaltung auch gegen Widerstände umgesetzt werden (Melanie Bähr) Schutz vor Absurditäten durch Strukturen in der Verwaltung wichtig (Prof. Dr. Gerhard Hammerschmid) Daniel Kirsch (Code for Germany) findet, dass die Verwaltung Projekte wie Code for Germany nicht immer ernst nimmt. Für die Zusammenarbeit mit der Verwaltung schlägt Herr Statzkowski die Erarbeitung von Lösungsansätzen halb in der Berliner Verwaltung vor. Beispielsweise beim ITDZ Berlin im Bereich Kunden und Lösungen, dieser soll sich laut Herrn Statzkowski dahin entwickeln Lösungen zu erarbeiten um Prozesse zu vereinfachen oder zu digitalisieren.  

EFI Gutachten 2016: Viel Luft nach oben für E-Government in Deutschland

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) sieht viel potential in der konsequenten Umsetzung von E-Government. Gleichzeitig zeigen (laut EFI) verschiedene Studien, dass Deutschland im Internationalen Vergleich in Sachen E-Government einen Rückstand aufholen muss. Die Expertenkommission empfiehlt: Auf- und Ausbau eines zentralen E-Government-Portals (und Open-Data Portals) One-Stop Shop für Bürger und Unternehmen Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit beim Ausbau des E-Government-Angebots verpflichtende Meilensteine für Bund, Länder und Kommunen Das vollständige Gutachten zum Download (E-Government ab Seite 80): http://www.e-fi.de/fileadmin/Gutachten_2016/EFI_Gutachten_2016.pdf

In der Presse: Aus der Wissenschaft in die Verwaltung: Intelligente Dienste für Bürger und Behörden

Das IDBB Team des DAI-Labors ist auch in der aktuellen Splitter-Ausgabe des ITDZ mit einem Beitrag vertreten (die Splitter-Ausgabe findet man hier). Zum 10-Jährigen Jubiläum des ITDZ haben wir einen Artikel zu dem Thema des Beitrages der Wissenschaft für zukünftige Aufgaben der Verwaltung und die Kooperation mit dem ITDZ verfasst. Ein paar der entwickelten Ideen kann man auch in unserer “Showcase” Section sehen.

In der Presse: Wissensmanagement mit PIA

Im aktuellen Splitter des ITDZ Berlin, mit dem Schwerpunkt Wissensmanagement, wird PIA Enterprise besprochen. Die Ausgabe ist hier zu finden: Splitter 02/2015.

In der Presse: SmartSchool Prototype

Auf dem österreichischem Blog Futurezone.at wird über unseren SmartSchool Prototype berichtet. Als Zusatz zu dem Bericht ist noch zu erwähnen, das SmartSchool, ebenso wie PIA Enterprise, durch IRML Services ermöglicht wird. IRML Services sind Dienste, die von Mitgliedern des Kompetenzzentrum Information Retrieval & Machine Learning gebaut werden und auf JIAC, einem Agenten-Framework, basieren. IRML Services, die im Rahmen von SmartSchool zum Einsatz kommen sind unter anderem ein Dienst für die Indexierung und verteilte Suche von Informationen und ein Dienst für die Einordnung einer natürlich-sprachlichen Frage in ein Themengebiet. Den Blog-Eintrag von Futurezone.at findet man hier.

Wissensmanagement in Berlin

In Berlin fand am 20.11.2014 ein Wissenskongress statt, der den Fokus auf Wissenstransfers von einem Mitarbeiter zum anderen hatte. Dazu ist ein Video entstanden, dass die Strategie erklärt, wie sich zukünftig das Wissen von ausscheidenden Mitarbeitern weitergeben lässt. Mehr Infos gibt es hier. Der Film “Wissensmanagement in der Berliner Verwaltung” erklärt die Idee in aller Kürze. http://www.berlin.de/sen/finanzen/_assets/audio-und-video/simpleshow__de__senatsverwaltung_der_finanzen_wissenstransfer_141110-1920×1080.mp4 Das ganz in textueller Form findet man hier.

Bürgerforschung – Forschung durch Bürger/innen

Frau Wanka ruft in einem Interview mit dem VDI „zur Mitarbeit an der Bürgerforschung″ auf. Dort heißt es weiter: Wie steht es um die geplante Bürgerforschung? Umfragen zufolge interessieren sich Bürgerinnen und Bürger für Forschung und wollen nicht nur informiert, sondern von Anfang an eingebunden werden. Das ist aber meist schwierig zu organisieren. Recht einfach kann man Citizen Science umsetzen, wo es um Informationen geht, die die Menschen selbst an die Wissenschaft liefern können. So geschieht es beim Mückenatlas. Wer eine Mücke gefangen hat, kann diese zur Bestimmung einschicken. Tausende Mücken konnten seit 2012 so genutzt werden, um wissenschaftliche Aussagen zu ihrer Population zu gewinnen. http://www.bmbf.de/de/25754.php Mit unserem Konzept „Unser Kiez″ wollten auch wir einen Weg aufzeigen wie man Bürgerinnen und Bürger motivieren kann sich einzubringen. So könnte man das, oben beschriebene, Sammeln von Mücken auch als Wettbewerb oder Behördenhilfe anlegen. Forschung durch Bürger/innen wäre in unserem Konzept einfach ein weiterer Aufgabentyp. Ein wichtiger Motivationsfaktor, den man hier umsetzen könnte, wäre Feedback, d.h. man meldet dem Nutzer zurück was genau durch seinen Beitrag erreicht wurde und wie er die Forschung vorantreiben konnte.

Ein guter Tag hat 100 Punkte

„6,8 kg CO2 (100 Punkte) darf jeder Mensch täglich durch all seine Handlungen ausstoßen, um unsere Welt und unser Klima im Gleichgewicht zu halten.” heißt es auf der Webseite http://eingutertag.org. Die Webseite ermöglicht es einem über einen Punkterechner seinen Tag zu erfassen. Man kann dann leicht erkennen wie man selbst zu weniger CO2 Ausstoß beitragen kann. Ein raffiniertes Memory-Spiel, „100 gewinnt”, vermittelt auf spielerische Weise wie viel CO2-Ausstoß durch welche unserer Tätigkeiten, wie Auto fahren, Eis essen etc., verursacht wird. Das Memory-Spiel hat ein paar interessante Extra-Regeln, die die Herausforderung des klassischen Memory-Spiels deutlich erhöhen. Man muss nämlich mit dem aufdecken der Paare so schnell wie möglich auf genau 100 Punkte kommen. Mit CO2-Neutralen Karten (0 Punkte) kann man versehentlich aufgedeckte Paare auch wieder löschen. Achtung! Das Spiel kann zum Zeitfresser werden, denn es gibt eine Bestenliste. http://memo.eingutertag.org/